Grass: Die Blechtrommel

Von Stephan Klausch
Der Roman Die Blechtrommel von Günter Grass, erschienen 1959 und im Jahr 1999 auch mit dem Literaturnobelpreis maßgeblich gewürdigt, gilt laut Martin Walser als „der letztmögliche antifaschistische Roman, der noch geschrieben werden konnte.“ Der Ich-Erzähler des Romans ist der Sonderling Oskar Matzerath, der 1924 in Danzig zur Welt kommt. Da er seit seinem dritten Geburtstag nicht mehr wächst, kann er somit als scheinbar "ewiges Kind" aus der Perspektive von unten über die Welt der Erwachsenen berichten.
In dieser Sequenz soll es unter anderem darum gehen zu erfassen, inwieweit der damals skandalöse Roman zeitlosen Charakter hat und der heutigen Schülergeneration noch Möglichkeiten eröffnen kann, sich mit Machthierarchien aus einer anderen Perspektive auseinanderzusetzen. Um einen möglichst vielfältigen Zugang an einen sprachlich anspruchsvollen Roman zu gewährleisten, dient als begleitendes Instrument eine Padlet-Seite, auf der die Schülerinnen und Schüler aktiv sein sollen.
Den Zugang zu der kompletten Unterrichtseinheit finden Sie hier: Die Blechtrommel (Grass)